Blindenleitsystem für Schulen und Hochschulen

Antwort in der Regel innerhalb von zwei Werktagen. Muster sind kostenlos.

Schulen und Hochschulen haben täglich viele neue Menschen im Haus: Erstsemester, Eltern, Prüflinge, Gäste. Für blinde und sehbehinderte Schülerinnen, Studierende und Lehrkräfte heißt das: Sie müssen sich in großen, oft unübersichtlichen Gebäuden selbstständig zurechtfinden. Ein gut geplantes Blindenleitsystem für Schulen und Hochschulen macht genau das möglich.

Wo Bodenindikatoren auf dem Campus wirklich helfen

  • Vom Eingang zu den Zielen: Leitstreifen führen zu Sekretariat, Information, Aufzug, Treppenhaus und Mensa.
  • Vor Treppen und Abgängen: Aufmerksamkeitsfelder warnen oben vor dem Abgang, kontrastreiche Stufenkanten machen jede Stufe sichtbar.
  • An Verzweigungen: Abzweigfelder zeigen, wo es zu Hörsaal, Bibliothek oder Seitenflügel geht.
  • Auf dem Außengelände: vom Bus oder Parkplatz bis zum Haupteingang, mit robusten, witterungsbeständigen Elementen.
  • In Bibliothek und Mensa: zur Ausleihe, zur Kasse, zum Ausgabebereich.

Was in Bildungsbauten besonders zählt

Robust gegen viel Verkehr

In Schulen herrscht Hochbetrieb: Pausen, Rucksäcke, Reinigungsmaschinen. Gebohrte Einzelelemente aus Edelstahl oder fest verklebte Kunststoffplatten halten diese Belastung aus.

Kontrast auf glänzenden Böden

Linoleum und Kunstharzböden spiegeln oft stark. Hier reicht Metall allein häufig nicht für einen ausreichenden Kontrast. Farbige Kunststoffelemente oder Metallnoppen mit farbiger Einlage sind dann die bessere Wahl. Ob die Farbe passt, prüfen Sie mit unserem Kontrastrechner.

Bauen in den Ferien

Die meisten Schulen werden in den Ferien nachgerüstet. Selbstklebende und gebohrte Elemente lassen sich abschnittsweise montieren, ohne Estrich- oder Fliesenarbeiten. Wie das geht, steht unter Nachrüsten im Bestand.

Heller Schulflur mit glänzendem Boden, auf dem sich die Beleuchtung spiegelt
Glänzende Schulböden: Hier entscheidet der Farbkontrast, ob Bodenindikatoren gut zu sehen sind.

Regelwerke für Schulen und Hochschulen

Für öffentlich zugängliche Gebäude, also auch Schulen und Hochschulen, gilt DIN 18040–1 als Maßstab für barrierefreies Bauen. Für Bodenindikatoren verweist sie auf die DIN 32984, für Kontraste auf DIN 32975. Viele Länder haben DIN 18040–1 über die Bauordnung eingeführt, und viele Hochschulen haben eigene Leitlinien zur Barrierefreiheit. Die genauen Anforderungen ergeben sich aus Landesrecht und Baugenehmigung.

Passende Produkte

BildProduktEinsatz in Schule und Hochschule
Leitstreifen aus Edelstahl oder KunststoffHauptwege im Gebäude und auf dem Campus
Noppenplatten aus KunststoffAufmerksamkeitsfelder vor Treppen, schnelle Nachrüstung
Einzelnoppen aus MetallFoyers, Naturstein, repräsentative Bereiche
StufenkantenprofileTreppenhäuser, Hörsaaltreppen

Häufige Fragen

Muss eine Schule ein Blindenleitsystem haben?

Eine pauschale Pflicht gibt es nicht. Für öffentlich zugängliche Gebäude ist DIN 18040–1 der Maßstab, in vielen Ländern über die Bauordnung eingeführt. Ob und in welchem Umfang ein Leitsystem verlangt wird, hängt von Landesrecht, Nutzung und Baugenehmigung ab.

Wie viel Fläche braucht ein Leitsystem in einer Schule?

Das hängt von Wegen und Zielen ab. Typisch sind einige Dutzend Meter Leitstreifen und mehrere Aufmerksamkeitsfelder vor Treppen. Mit Grundriss rechnen wir die Mengen genau aus.

Stören Bodenindikatoren Rollstuhlnutzer?

Bei richtiger Planung kaum. Noppen werden diagonal angeordnet, damit Rollstühle und Rollatoren leichter darüberrollen, und Leitstreifen sollten nicht quer zu Hauptwegen liegen.

Weiterführend: DIN 18040–1 „Barrierefreies Bauen – Öffentlich zugängliche Gebäude“ bei DIN Media.

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Beratung und Angebot

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